Womit ich meine Brötchen verdiene

Alles hat ein Anfang

Nach meinem mittelmäßigem Abitur hat es nicht mit dem Psychologie-Studium geklappt, weswegen ich mich dann zum Kommunikationsdesigner an der "BTK - Berliner Technischen Kunstschule" ausbilden ließ. Obwohl ich schon immer sehr kreativ war, musste ich mir auch hier eingestehen, dass ich nicht mit vollem Herz dabei war.

 

Mir gefiel das Wissen sehr, welches vermittelt wurde, jedoch war ich nicht gut in der praktischen Umsetzung und auch der Gedanke, später beruflich Dinge zu gestalten, die Menschen dazu bringen, Zeug zu kaufen, was sie nicht brauchen, nahm mir schnell das Interesse.

 

EInen Abschluß habe ich dennoch und wie man sieht, wende ich alles, was ich gelernt habe, auch noch an. Also umsonst war es nicht!

 

Produktion

Nach meinem Studium zog es mich nach Irland zu ein paar Freunden, die Monate zuvor hingezogen waren.

 

Dort war einer meiner ersten Jobs in der Produktion. 12-Stunden-Schichten, Fließbandarbeit und wow, ich war echt schlecht darin den ganzen Tag Laptops zusammenzubauen!

 

Dennoch habe ich es mehrere Monate ausgehalten, bis ich dann gefeuert wurde. Vorwürfe konnte ich deswegen niemandem machen, denn es hat einfach keine Spaß gemacht, sondern nur die Miete gezahlt.

 

 

Customer Care

Technische Support, allgemeiner

Kundendienst, Produktspezialist, Trainer,Teamleiter, Abteilungsleiter ... was recht nervig angefangen hat, hat auch nervig geendet, aber es brachte mir letztendlich eine Menge!

 

Durch das ganze WIssen, was ich mir in den Jahren im Support angeeignet habe, öffneten sich neue Türen für meine Zukunft.

Wäre dieser Abschnitt in meinem Leben nicht gewesen, würde heute alles anders aussehen ...

 

 

 

Trainer

Seit 2016 bin ich nun ein zertifizierter Fachtrainer und habe richtig Spaß bei der Arbeit. Ich helfe 15-24-Jährigen eine Lehrstelle zu finden und kann mich dabei auch kreativ auslassen und auch noch eine Menge lernen. Neben schulischen Aufgaben, kann ich mir Kreativtage erdenken, viele persönliche Gespräche führen und Hilfe leisten. Zwar hat das mit dem Psychologiestudium nicht geklappt, aber dennoch habe ich 13 Jahre später einen Beruf, indem ich mich nicht nur über belanglose Dinge unterhalte, sondern Menschen auch mit ihren persönlichen Sorgen und Anliegen helfen kann.

 

Zukünftig warten noch ein paar Weiterbildungen auf mich, für die ich aber sparen muss, denn auch gerade das Lernen und Zertifikate sind eine teure Sache. Sobald mir aber meine Geldbörse verrät, dass es losgehen kann, strebe ich noch folgende Berufe an:

 

  • Mediator
  • Kunsttherapeut